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Zielgruppe

Die Adressat*Innen der Mobilen Jugendarbeit sind Jugendliche und junge Erwachsene. Die Sozialarbeitenden sehen sich als Anlaufstelle für alle Adressat*innen, die sich nicht im Hilfesystem bewegen und dennoch Hilfe bedürfen. Dazu gehören Jugendliche und junge Erwachsene jedweder Herkunft, die ihren Lebensmittelpunkt in den öffentlichen Raum in Freudenstadt verlegt haben und meist nicht (mehr) von anderen Hilfesystemen erreicht werden (wollen). Auf jahrelang erfolgter Vertrauens- und Beziehungsarbeit wird weiter aufgebaut.

 

Ein wichtiger Aspekt stellt die aufsuchende Arbeit sowohl an den öffentlichen Plätzen als auch in sozialen Netzwerken dar. Durch diese aufsuchende Arbeit können auch die Menschen erreicht werden, die ansonsten von keinem anderen Hilfesystem erreicht werden (wollen) und möglicherweise nicht den Mut haben, Hilfe beispielsweise in Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Mit der Mobilen Jugendarbeit sollen genau diese Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreicht werden, die von zumeist multiplen Problemlagen betroffen sind. Zum Beispiel benötigen sie Unterstützung bei ihrer Verselbstständigung, bei der finanziellen Existenzsicherung, beim Umgang mit ihrer Familie, bei Problemen bzgl. unregelmäßigem Schulbesuch, bei der Ausbildungs-oder Arbeitsplatzsuche, bei der Wohnungssuche, bei psychischen Belastungen, beim Entwickeln einer Perspektive, beim Umgang mit ihrem Suchtmittelkonsum, bei Konflikten mit dem Gesetz und/ oder bei sonstigen Behördenangelegenheiten (vgl. LAG Mobile Jugendarbeit/ Streetwork Baden-Württemberg e.V. 2011, S. 15).